3 Tipps für introvertierte Menschen…

…um im Alltag zu überzeugen und gegen laute, extrovertiere Menschen anzukommen.

Die heutige Welt ist schnell, laut und verändert sich rasant. Ob im Privat- oder Geschäftsleben – wer es schafft, auf sich aufmerksam zu machen, der kommt viel schneller vorwärts. Jeder kennt diese Art von Menschen: sie könnnen eigentlich nicht sonderlich viel, sind nicht überdurchschnittlich intelligent oder fleißig und schaffen es dennoch, bei ihrem Umfeld auf Anhieb gut anzukommen. Das ist meistens für diejenigen hart, die eigentlich viel auf dem Kasten haben, sich jedoch sehr extroschwer tun aus sich heraus zu gehen und offen auf andere zuzugehen, bzw. sich selbst über ihrem Wert zu “verkaufen”. Überdurchschnittlich intelligenten Menschen fällt es oft wesentlich schwerer sich positiv darzustellen. Sie neigen laut diversen Studien eher dazu, die eigenen Leistungen und Fähigkeiten etwas abzuschwächen bzw. tief zu stapeln. Viele von ihnen machen es sich außerdem häufig mit der Zeit zur Gewohnheit , ihre Ideen, Gedanken oder Urteile nicht sofort zu kommunizieren, sondern diese vorher gründlich zu überdenken. Sie gewähren den Extrovertierten gerne den Vortritt und stellen ihren gut duchdachten Standpunkt erst nach einer Weile offen dar. Diese Vorgehensweise sorgt bei sehr vielen Menschen dazu, dass sie sich mit der Zeit immer weiter zurückziehen und immer introvertierter und leiser werden.

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An sich hört sich diese Tatsache ausgesprochen sympathisch an. Es klingt, als wären introvertierte Menschen absolut beliebte und geschätzte Zeitgenossen, die sich auf kurz oder lang erfolgreich durchsetzen und behaupten und mit denen jeder gern tauschen würde. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus.
Wie bereits angesprochen leben wir in einer extrem lauten und schnellen Welt. Wer sich nicht binnen weniger Augenblicke als eine “besondere” Persönlichkeit darstellen kann, wirkt sehr schnell uninteressant und gewöhnlich. Wir Menschen bewundern “besondere” Persönlichkeiten und richten meist sofort unsere gesamte Aufmerksamkeit auf sie. Genauso ist es im Berufsleben. Wenn ein junger aufstrebender Mitarbeiter sehr extrovertiert und selbstsicher auftritt, wird dies seine Karriere vor allem zu Beginn vermutlich sehr schnell antreiben. Ein kompetenterer aber dafür weniger schriller Mitbewerber wird ihn eventuell nach ein paar Monaten / Jahren ablösen, aber bei den ersten Hürden wird er es trotz seiner besseren Qualifikation schwerer haben.

Doch was sollte man denn jetzt tun, wenn man einfach zu der Kategorie der Introvertierten gehört? Wenn das noch nie anders war und man selber auch gar keine Lust darauf hat, in irgendeine Rolle zu schlüpfen die nicht zu einem passt?
Fakt ist, dass unsere Gesellschaft introvertierte Menschen dringend braucht. Sie sind meist sehr einfühlsam und haben eine sehr schnelle Auffassungsgabe. Die meisten Managementexperten sind sich einig, dass introvertierte Menschen daher besser als Führungskräfte geeignet sind. Viele extrovertierte Menschen neigen dazu, sehr ichbezogen und teilweise narzistisch aufzutreten. Es gibt sicherlich Branchen, wo die Attribute von Vorteil sind, im Großen und Ganzen ist es jedoch nicht der Fall.
Introvertierte Menschen sind auch besser für Beziehungen und Freundschaften geeignet. Da sich sich selbst regelmäßig reflektieren und häufig darüber nachdenken, wie das Gesagte beim Gegenüber ankommt, werden sie von ihrem Umfeld meist zwar als unscheinbar, aber als sehr angenehm wahrgenommen.

Wenn du ein sehr introvertierter Mensch bist, solltest du folgende drei Tipps beachten.

  1. Sei immer authentisch und sensibilisiere dein Bauchgefühl.
  2. Analysiere deine Schwächen und Stärken so exakt wie möglich.
  3. Versuche dein Selbstvertrauen so stark wie möglich auszuprägen.

Zu 1.:
Vielen Introvertierten wird oft angekreidet (beispielsweise in beruflichen Feedbackgesprächen), dass sie zu selten die Initiative ergreifen und mehr aus sich heraus gehen sollten. Was machen darauf hin die meisten – ohnehin verunsicherten – Betroffenen? Sie verstellen sich, wollen mit den Extrovertierten “mithalten” und richten ihren gesamten Fokus auf die kritischen Situationen, in denen es darum geht sich selbst darzustellen. Mit welchem Ergebnis? Sie schneiden bei ihren Bemühungen maximal mittelmäßig ab und geraten durch den ganzen Druck, den sie sich selbst auferlegen, regelmäßig in einen negativen Zustand. Stehe zu deiner introvertierten Art und lass dir nichts aufzwingen, was du nicht lebst. Antworte auf etwaige Kritik im Berufsleben mit: “Ich verstehe was Sie meinen, jedoch ist es einfach nicht meine Art mich ständig vor anderen schrill und laut in Szene zu setzen. Ich denke, dass meine Fähigkeiten im Bereich XY wesentlich wichtiger für den weiteren Erfolg dieser Firma sind, als mich lautstark in Szene zu setzen. Außerdem ist es meiner Meinung ein ganz entscheidender Vorteil, sich in Stresssituationen genug Zeit zu nehmen und ein gut durchdachtes Urteil zu fällen anstatt vorschnell zu handeln. Nach dieser Devise gehe ich vor.” Wenn du merkst, dass deine Introvertiertheit regelmäßig zum Stolperstein in deinem Berufs- oder Beziehungsalltag wird, solltest du das Spielfeld wechseln. Das meine ich mit der Sensibilisierung deines Bauchgefühls. Wenn du dich bei einer Sache oder in einem bestimmten Umfeld einfach nicht wohlfühlst, ist das ein Zeichen deiner Intuition, welchem du nachgehen solltest. Meistens haben introvertierte Menschen von Haus aus ein sehr gutes Bauchgefühl: schule es und nimm es ernst: wechsle deinen Beruf oder gar Freundeskreis wenn er dir nicht gut tut.

Zu 2.:
Je öfter du Schwierigkeiten mit bestimmten Wesenszügen deiner Person hast, desto wichtiger ist es, deine Stärken und Schwächen exakt zu kennen.
Das Ziel einer jeden Persönlichkeitsentwicklung ist es, die eigenen Schwächen zu erkennen und sie anschließend so weit zu verbessern, dass sie kein Hindernis mehr darstellen. Wenn deine größte Schwäche zum Beispiel extreme Schüchternheit ist, sollte es keinesfalls dein Ziel sein, dich zum extrem extrovertierten  Draufgänger zu entwickeln. Das wäre Zeitverschwendung. Du musst es lediglich hinkriegen, die Schüchternheit auf ein Maß zu reduzieren, dass sie dir im Alltag nicht mehr im Weg steht. In der restlichen Zeit solltest du dich darauf konzentrieren, deine Stärken noch besser zu machen. Deine Stärken sind das, was für deinen späteren Erfolg verantwortlich ist. Je exotischer und stärker ausgeprägt deine Stärken sind, desto höher ist dein Marktwert, also kümmer dich um sie!

Zu 3.:
Viele schüchterne und introvertierte Menschen haben eines gemeinsam: sie verfügen nur ein mittelmäßig stark ausgerägtes Selbstbewusstsein. Je mehr du darauf gibst, was andere von dir denken, desto geringer ist dein Selbstvertrauen. Es ist durchaus üblich, dass sich schüchterne Menschen in der Gegenwart von extrovertierten Menschen die ganze Zeit Gedanken über ihr Auftreten machen: “Ich wünschte, ich wäre auch so schlagkräftig und laut wie mein Gegenüber.” Oder: “Bestimmt denken die anderen ich bin langweilig. Kein Wunder, ich bin nicht halb so lustig wie mein Gegenüber und bringe mich viel seltener in die Diskussion ein.” Solche Gedanken sind typisch für wenig selbstbewusste Menschen. Sie fühlen sich unsichtbar und bewerten sich selbst häufig sehr negativ. Wenn du Situationen wie diese kennst, solltest du an deinem Sebstbewusstsein arbeiten. Du musst lernen dich präziser zu positionieren und gleichzeitig besser auf deine Fähigkeiten vertrauen. Denke an folgende Tatsache: Jeder Mensch hat Stärken und kann irgendetwas besonders gut. Kein Mensch kann alles perfekt oder ist allwissend. Auch wenn sich laute, extrovertierte Menschen oft genau so darstellen: lass dich nicht von ihnen täuschen. Sie kochen alle nur mit Wasser, lass dich nicht von ihnen ausstechen sondern glaub an dich.

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