Fitnesstraining in der heutigen Gesellschaft

Eine Branche im Wandel…

Die ersten Fitnessstudios enstanden in den frühen 70er Jahren. Damals wurden sie üblicherweise von Wettkampf-Bodybuildern eröffnet und dienten als Trainingsstätte für sie selbst, ihre Freunde und andere Bodybuilder. Frauen wären zu dieser Zeit gar nicht auf die Idee gekommen, eine solche Eisenschmiede zu betreten und im Großen und Ganzen hatten diese Studios natürlich lange Zeit rein gar nichts zu tun mit der heutigen Erscheinung eines Fitnessstudios.
Mit den Jahren hat sich der Trend, etwas für seinen Körper zu tun, immer weiterentwickelt und wurde schließlich auch für die normale Gesellschaft interessant. In den 80er wurden Fitnessanlagen dann großflächig erweitert und mit Cardiogeräten, Kursangeboten und modernen Geräten ausgestattet. Dies verpasste der Branche einen kräftigen Schub und so festigte sich mit der Zeit bei immer mehr Menschen das Bedürfnis, ihre Fitness und Gesundheit verbessern zu wollen. Seither ist die Fitnessbranche immer weiter gewachsen und hat sich zu einem sehr großen Markt entwickelt, welcher einen wichtigen Teil der deutschen Wirtschaft darstellt.

Heutzutage ist der Fitnesstrend für viele wesentlich mehr als nur ein bisschen Hanteln stemmen. Moderne Fitnessanlagen kombinieren Sport mit Wellness und vielen gesellschaftlichen Aspekten. Sie dienen zur aktiven Erholung, zum Kopf “freibekommen” und natürlich zum Austausch und Kennenlernen anderer ähnlich eingestellter Zeitgenossen. Für manche ist ihr Fitnessclub eine Verbindung aus Singlebörse und familiärem Rückzugsort.

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Doch worauf sollte man vor Allem achten? Was ist wichtig bei der Auswahl seiner sportiven Betätigungsvorhaben? Welche Trends bzw. Entwicklungen eignen sich besonders gut?

Entscheidend ist, herauszufinden was einem persönlich wichtig ist, welcher Typ Mensch man ist und was man mit dem Training erreichen bzw. bezwecken will.

Viele Trainierende haben es mit Motivationsschwankungen zu tun. Sieh laufen Gefahr, die Rolle eines passiven Mitglieds einzunehmen. Sie melden sich während einer Motivationshochphase mit allerbesten Vorsätzen im Studio an, trainieren drei Monate lang und entrichten anschließend weitere 9 – 21 Monate den Mitgliedsbeitrag ohne das Studio auch nur ein weiteres Mal zu besuchen. Die Zahl der passiven Mitglieder ist sehr hoch und stellen aus ökonomischer Sicht natürlich keinen Nachteil für die Studiobesitzer dar.
Den Mitgliedern dieser Art fehlt es beim Training meistens an Verbindlichkeit. Sie brauchen etwas oder jemanden, der sie an feste Trainingszeiten bindet oder zumindest erinnert. Beispielsweise eine kleine Trainingsgruppe die sich gegenseitig motiviert, einen festen Kursplan der im Vorfeld bezahlt und vereinbart ist oder einen persönlichen Coach, der sie regelmäßig an die Trainingseinheiten erinnert und ihnen als Trainingspartner und Motivator zur Seite steht.

Es gibt natürlich noch viele weitere persönliche Ansprüche an eine Fitnessanlage. Man sollte dabei verstärkt auf sein Bauchgefühl hören und am besten verschiedene Anlagen vergleichen und testen:
Den höherpreisigen Anbieter, welcher neben dem Sport mit tollen Wellnessangeboten lockt.
Den Discounter, welcher meist sehr lange Öffnungszeiten zu sehr günstigen Konditionen anbietet.
Das Kursstudio, das jede Menge verschiedene abwechslungsreiche und innovative Betätigungsmöglichkeiten im Angebot hat.
Den Sportverein, der bei vielen mittlerweile schon längst aus der Bildfläche verschwunden ist, aber letztendlich ein wahnsinnig breites Spektrum nahezu zum Nulltarif abdeckt.
Den Lauftreff, bei dem ganz konservativ gemeinsam Runden im Wald gedreht werden.

Wer alle diese Möglichkeiten bereits ausprobiert hat, kann sich eventuell von neuen, modernen Sporttrends mitreissen lassen:
Es gibt eine Menge an online Fitnesskursen am Markt, die das Wohnzimmer zum Studio machen. Manch ein Anbieter lässt seine Kunden mittels kleinen Stromstößen Muskeln aufbauen. Wieder andere setzen auf instabile Unterlagen, die in Höchstgeschwindigkeit wackeln und damit die Muskeln zur Stabilisationsarbeit anregen. Sogar künstlich erzeugte Höhenluft haben manche Anbieter im Sortiment – sie simulieren Höhentraining mit sauerstoffgesättigter Luft.

Für welche Variante auch immer man sich entscheidet, für unsere Gesundheit ist es in jedem Fall wichtig, aktiv zu bleiben und sich körperlich zu betätigen.
Das Besser-Leben-Programm setzt im Übrigen genau hier an: weg von fremdgesteuerten Gerätschaften, hin zum realen Bewegungsgefühl: ganz ohne Zusatzgewichte und High-Tech.

Wenn du binnen 30 Tagen lernen willst, welche Trainingsmöglichkeiten es von zu Hause aus gibt und dir gleichzeitig eine Verbindlichkeit schaffen willst, die dich jeden Tag an dein Workout erinnert, solltest du nicht länger zögern und jetzt starten.

 

 

 

 

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