Stehen Frauen wirklich auf Arschloch-Männer?

Du musst wissen was Frauen wollen, um sie zu erobern…

Für viele Männer stellt das Auswahlverhalten der Frauen ein großes Rätsel dar. Sie bemühen sich rege um die Gunst ihrer Angebeteten und können nicht verstehen, wieso sie sich dennoch häufig gegen sie und für einen scheinbar wesentlich weniger sympathischen und engagierten Mitbuhler entscheidet.

Shy woman and man sitting on sofa. First date.

Doch was wollen die Frauen denn nun wirklich? Einen, der ihnen jeden Wunsch von den Lippen abließt und alles für sie stehen und liegen lässt? Oder doch jemanden, der sie manchmal links liegen lässt und hin und wieder nicht wie die Nummer eins behandelt?
Man kann das nicht pauschal beantworten. Es gibt tatsächlich Damen, die es interessant finden, wenn der Mann sie hin und wieder “schlecht” behandelt. Scheinbar reizt es sie, wenn sie um seine Sympathie kämpfen muss und diese nicht sofort geschenkt bekommt. Es stellt für sie möglicherweise eine Art Kick dar, mit unvorhersehbarem und forsch-negativem Verhalten konfrontiert zu werden. Selber würden sie das natürlich nie so zugeben, sie wissen häufig ja selbst nicht genau, wonach sie letztendlich suchen.

Fakt ist, dass die meisten Frauen auf selbstbestimmte und konsequente Männer stehen, die wissen was sie wollen und wo sie stehen. Es ist reizlos, wenn der Gegenüber kein bisschen erobert werden muss und mit einem Fingerschnippen bereit steht – das ist klar. Auch wenn man alles mit ihm machen kann, ohne jegliche negative Konsequenz zu fürchten, ist das ein Abturner. Doch vom selbstbestimmten Mann zum Arschloch ist es eigentlich ein relativ breiter Grad – woran liegt es denn nun, dass so viele Mädels sich von Männern veräppeln lassen und auf das Schema Arschloch-Mann anspringen?

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Viele Mädchen haben Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein. Sie haben in ihrer Jugend oder Kindheit viele Situationen erlebt, in denen ihr Selbstwertgefühl untergraben wurde. Das liegt leider oft an der Rolle der Frau. Männer müssen sich von klein auf beweisen und sich zum starken Mann entwickeln, während Frauen sich in jüngeren Jahren häufig eher zurücknehmen sollten und die Rolle der Beobachterin einnehmen müssen. Sie erfahren hier in vielen Fällen leider wesentlich weniger positives Feedback ihres Umfelds und erhalten weniger Aufmerksamkeit für ihr Verhalten. Während sich der freche junge Lausbub in den Mittelpunkt drängt, bekommt die feine, hübsche junge Dame meist eher Komplimente für ihre zurückhaltende und angenehme Art und bleibt damit im Hintergrund. Wer in der heutigen Gesellschaft nicht laut, extrovertiert und rebellisch ist, hat selbst im Kindesalter oft zu kämpfen, da er es wesentlich schwerer hat, Anerkennung und Zuspruch zu bekommen. Es ist nur logisch, dass ein umtriebiger und forscher Junge öfter Anerkennung erhält: das Elternteil nutzt Lob und Aufmerksamkeit systematisch als Werkzeug, den Jungen zu erziehen, in die richtige Bahn zu lenken und letztlich die elterlichen Vorhaben durchzusetzen. Das brave Mädchen hingegen macht ja ohnehin keine Probleme, braucht demzufolge auch weniger Aufmerksamkeit und Lob.
Doch genau hier liegt das Problem. Kinder brauchen natürlich ein extrem hohes Maß an Aufmerksamkeit und Zuspruch, auch wenn man es hinter ihrem Wesenstyp nicht direkt vermutet. Und so kommt es, dass ein junges Mädchen immer weiter in diese Rolle getrieben wird. Sie entwickelt unterbewusst die Überzeugung, dass sie es nicht verdient hat, Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erhalten. Ihr Selbstwertgefühl baut sich über die Jahre der Jugend systematisch ab.
Jetzt sollte man eigentlich denken, dass sich eine solche junge Frau genau auf den lieben und alles für sie tuenden jungen Mann fokusiert. Dass sie nach seiner Aufmerksamkeit und seinen Komplimenten lechzt. Tut sie aber häufig nicht. Es gibt ihr ein vertrautes und bekanntes Gefühl, wenn sie hin und wieder links liegen gelassen wird. So absurd es klingt, aber genau hier liegt die Ursache dafür, dass viele junge Frauen über Jahre hinweg mit einem Arschloch-Mann zusammen bleiben und sich mehr oder weniger alles gefallen lassen, bzw. immer wieder Arschloch-Männer in ihr Leben ziehen. Sie erinnern diese Situationen an ihre Kindheit und ihr Unterbewusstsein fühlt sich klasse dabei, weil es die Situation kennt und sich damit wohl fühlt. Auch wenn es hin und wieder schmerzt, es ist ihr oft bis zu einem gewissen Grad der Erniedrigung lieber das Bekannte zu ertragen, als sich auf das ungewisse und unbekannte Neue einzulassen.
Das Erwachen dieser Damen kommt normalerweise erst in dem Moment, an dem sie es geschafft haben ihr Selbstbewusssein zu verbessern und ihr eigenes Selbstbild neu zu positionieren. Wenn sie aus innerster Überzeugung begreifen, dass auch sie Nähe, positive Gefühle und Anerkennung verdient haben, sind sie stark und mutig genug, die Arschloch-Mann-Phase hinter sich zu lassen.
Selbstverständlich ist diese Sichtweise ein Extrembeispiel und natürlich haben bei weitem nicht alle junge Damen dies so extrem erlebt. Ich bin jedoch überzeugt, dass in vielen weiblichen Persönlichkeiten einiges an fehlender Aufmerksamkeit in Jugendtagen schlummert und dass dies einen gehörigen Anteil an ihrer heutigen Art und Weise der Partnersuche bzw. ihres Beziehungsverhaltens ausmacht.

Doch was soll das nun für uns Männer bedeuten? Wie schaffen wir es, unsere Miss Right zu erobern ohne ein Arschloch-Mann werden zu müssen?

Ich möchte zwischen zwei Situationen unterscheiden: der inneren und der äußeren – beide müssen passen.

Die innere Situation:
Frauen mögen Männer, die wissen was sie wollen und wissen wo sie stehen. Sie müssen spüren, dass der Mann kein Fähnchen im Wind ist und etwas darstellt. Der Mann muss sich seiner Stärken und Schwächen im Klaren sein und ein Ziel vor Augen haben. (Dieses Ziel muss nicht beruflicher Natur sein, es kann durchaus auch ein privates, gesellschaftliches, soziales oder sportliches sein.) Er muss für irgendetwas brennen können und in “seinem” Bereich Enthusiasmus und Inspiration versprühen. Er muss selbstbewusst sein und sicher wirken, bzw. wenigstens in seiner Art authentisch und stimmig auftreten. Das zieht Frauen an.
Dieses Detail ist absolut entscheidend: er muss mit einem sympathischen und authentischen Wesen punkten. Keine normale Frau ist an einem Blender interessiert, der sich permanent selbst darstellt und sein eigenes Ego über alles stellt. (Normale Frau deshalb, weil solche Eigenschaften den oben beschriebenen Damen manchmal imponieren und ihnen ein Gefühl der Vertrautheit geben können.) Wenn auf diese aufrichtige Basis dann noch ein bisschen Humor und Einfühlungsvermögen trifft, sind die Weichen der Eroberung richtig gestellt. Dann kommt es auf die äußere Situation an.

Die äußere Situation:
Natürlich müssen die Umstände und die Vorgehensweise passen, um eine Frau von sich zu überzeugen, bzw. sie überhaupt einmal kennenzulernen. Man lernt leider keine interessanten Frauen kennen, wenn man jeden Samstag mit den Kumpels in der Kneipe sitzt und sich die Birne vollkippt. Ebenfalls wird man die Liebe seines Lebens schwer finden, wenn man seine freien Abende vor der Glotze verbringt. Man muss sicher stellen, dass man regelmäßig an Orte kommt, bei denen man überhaupt potentielle Damen kennenlernen kann. Wenn du zufällig in einem Büro arbeitest, in dem die Traumfrauen-Quote bei 89 % liegt, hast du Glück. Leider ist das nicht die Regel. Es gibt viele sinnvolle Kennenlern-Orte / -betätigungen:

  • Hobbies und Sportvereine haben ein großes Potential: hier kann man leicht ins Gespräch kommen.
  • Veranstaltungen zu bestimmten Themen eigenen sich: hier sind schon einmal Übereinstimmungen der Interessen gegeben.
  • Dating Apps sind eine gute Möglichkeit um neue potentielle Partner kennenzulernen.
  • Stammlokale sind auch eine gute Basis um sich anzunähern.

Wichtig ist natürlich eine offene und nette Art. Vielen fällt es sehr schwer auf Fremde zuzugehen, vor allem auf attraktive Mädels. Man bewertet aber die eigene Situation oft falsch: frage dich selbst einmal, wie es auf dich wirken würde, wenn dich eine fremde Person freundlich anspricht. Du würdest dich über die Aufmerksamkeit und Offenheit freuen und versuchen der Person weiterzuhelfen. Es sollte natürlich keine penetrante und offensichtliche Anmache sein, aber über ein nettes Gespräch freut sich im Normalfall jeder.
Solange du authentisch bleibst, keine bösen Hintergedanken hast und dich nicht verstellst, machst du hinsichtlich des Ansprechens mit Sicherheit nichts falsch: probier’s aus!
Wenn die Kontaktaufnahme erfolgreich war, gibt es für mich noch einen alles entscheidenden Aspekt: Aufmerksamkeit.
Jeder Mensch liebt Aufmerksamkeit. Frauen lieben Aufmerksamkeit ganz besonders. Du musst ihnen zuhören und dich offen und ehrlich für sie interessieren. Wenn sie merken, dass dir etwas an ihnen und ihrer Lebensgeschichte liegt, steigt dein Sympathie-Level automatisch.
Auch wenn es vielen ganz schwer fällt: nimm dich zurück. Es geht nicht immer nur um deine Geschichten und Erfahrungen. Du musst nicht sofort beweisen was du für eine Wahnsinns-Partie bist. Lass einen Moment von deinen Ego-Erzählungen ab und konzentriere dich auf die Dame. Lass sie erzählen und stelle dir Fragen, damit wirst du punkten. (Natürlich solltest du dir das Erzählte auch dringend merken. Nichts ist peinlicher als aufgesetztes Interesse bei dem du nichts der Inhalte behältst.)

Ein kleiner Tipp zum Abschluss: auch wenn man sich nicht zu viel aus Oberflächlichkeiten machen sollte – dein Auftreten spielt selbstverständlich eine große Rolle. Investiere ein paar Euros in schöne und moderne Klamotten und trete gepflegt und gestyled auf. Du solltest dich auch hier nicht zu sehr verstellen, aber sie wird es dir mit ihrer Aufmerksamkeit danken.

Wenn du wissen willst, wie du an deinem Selbstbewusstsein, deinem Auftreten und natürlich an deiner Figur arbeiten kannst, solltest du nicht lange überlegen und noch heute mit dem Besser-Leben-Programm starten.
Du wirst in 30 Tagen große Fortschritte erzielen können, das versichere ich dir.

 

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