Was man vom MMA-Star über Selbstvertrauen lernen kann.

Connor McGregor liebt sich selbst scheinbar sehr – und hat damit Erfolg.

Connor McGregor ist ein irischer Profi-Kampfsportler, der in der amerikanischen Kampfsportorganisation UFC ganz oben mitspielt. Wer ihn schonmal in einem Interview erlebt hat, weiß wie es um das Selbstvertrauen dieses Herren bestimmt ist: er sieht sich als Mittelpunkt der Welt. :-)

In seinem Business gehört natürlich auch ein gewisses Badboy Image dazu und natürlich zieht er hin und wieder eine Show ab. Er polarisiert gern und seine etwas überheblich wirkende Art mag das ein oder andere Gemüt verstimmen, darum geht es mir jedoch gar nicht.

<> on December 12, 2015 in Las Vegas, Nevada.

Auf diesem Bild siehst du ihn nach einem erfolgreichen Kampf. Neben der offensichtlich guten Physis und dem Strahlen (ich denke einen Käfigkampf zu gewinnen kurbelt die Dopaminproduktion entsprechend an) solltest du dir mal seine Tattoos anschauen. Der Gute hat seinen eigenen Namen unter seinen Brustkorb tätowieren lassen. Hast du sowas schonmal gesehen? Also ich nicht – das zeugt von einem gehörigen Maß an Selbstliebe.

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Ein für mich besonderes und prägendes Zitat lautet wie folgt:

“Besondere Leistungen werden von besonderen Menschen erzielt – und besonders ist derjenige, der festentschlossen ist, es zu sein!”

Bist du festentschlossen, etwas ganz besonderes zu sein? Viele würden das nie von sich behaupten, zuletzt könnte man ihnen nachsagen sie seien eingebildet und arrogant.
Du musst das auch nicht laut nach außen tragen und dir deinen Namen eintätowieren, aber du solltest es dir denken. Du solltest es dir immer wieder vor Augen führen. Du solltest es spüren und du solltest es leben.
Connor McGregor ist mit hundert prozentiger Sicherheit davon überzeugt, etwas ganz besonderes zu sein. Vermutlich geht es bei ihm schon einen Schritt weiter in Narzissmus über, aber solche Menschen sind ein super Fallbeispiel. Ich möchte dir kurz die Hintergrundsituation erklären um deutlich zu machen, wie beeindruckend sein Selbstbewusstsein ist.
Der Mann ist in einer Branche tätig, in der es sehr viele überragende Konkurrenten gibt. Noch dazu ist die Kampfsportart Mixed Martial Arts extrem unkalkulierbar und riskant: alles ist erlaubt und dadurch gibt es keinen Kämpfer, der nicht geschlagen werden kann. Viele Kämpfe enden nach wenigen Sekunden, da einer von beiden im offenen Schlagabtausch getroffen wird und zu Boden geht.
Das ist nicht mit dem Boxsport zu vergleichen, bei dem dominierende Ausnahmetalente wie die Klitschkobrüder 50 Kämpfe in Folge gewinnen können.
Was ich damit deutlich machen will ist, dass absolut jeder MMA Profikampf ein total ungewisses Ende hat und unter welchen Druck das die kämpfenden Athleten setzt. Vergleiche das ungefähr mit spekulativen Börsengeschäften: es gibt viele, die darin sehr gute Fachkenntnisse haben, aber es gibt niemanden der immer gewinnen kann.

McGregor blendet diese Tatsache nicht etwa aus. Er weiß, dass er nicht unbesiegbar ist. Erst letzte Woche hat er einen ganz entscheidenden Kampf gegen seinen Erzrivalen bitter verloren.
Dennoch ist sein Statement unverändert: er ist davon überzeugt, der beste Kämpfer zu sein.
Er zweifelt nicht etwa an seinem Können oder stellt sich selbst in Frage. Er hat direkt nach dem Kampf verkündet dass Niederlagen dazu gehören und dass er stärker denn je zurück kommen wird und seinen nächsten Kampf gewinnen wird.
Man muss weder Kampfsport, noch ihn mögen um daraus eine Botschaft für sich mitzunehmen. Die Einstellung, die dieser Mann sich selbst gegenüber an den Tag legt ist bewundernswert. Sie ist es, die einen Gewinner ausmacht. Selbstbewusstsein bedeutet, sich dem Wert seiner eigenen Person und seiner Fähigkeiten bewusst zu sein und unter allen Umständen dazu zu stehen und sich zu behaupten.

Es geht nicht darum, um jeden Preis besser als alle anderen zu sein. Das ist nicht möglich. Es ist auch nicht wichtig, jemand anders zu besiegen oder sich über ihn zu stellen. Sowas macht man nur um seinem Ego zu schmeicheln. Aber eine gesunde Portion von:
“Ich bin etwas Besonderes, schau ich tätowiere mir sogar meinen Namen auf die Brust, es soll ruhig jeder sehen wie positiv ich über mich denke” tut uns gut. Viele Menschen haben diese Einstellung viel zu wenig verinnerlicht und machen sich selbst kleiner als sie sind. Man fährt damit oft leichter weil man nicht aneckt. Es gibt niemanden der einem das Verhalten dann übel nehmen könnte oder einen mit Ablehnung straft.
Aber ganz ehrlich: wenn dich Leute ablehnen, nur weil du dich selbst liebst, solltest du sie in den Wind schießen. Sie mögen dich nur dann, wenn du unkompliziert und handzahm bist und ihnen nicht “gefährlich” werden kannst. Nur wer sich selbst liebt, davon überzeugt ist etwas besonderes zu sein und einen gewissen Connor McGregor in sich entwickelt, kann Selbstbewusstsein aufbauen, autonom leben und wird damit aufhören sich darüber Gedanken zu machen, was wohl die anderen von ihm denken und ob sie ihn mögen.

Ich hoffe dieser Artikel hilft dir dabei, einen weiteren Schritt in ein selbstbewusstes Leben anzutreten. Für weitere Inspiration empfehle ich dir noch heute mit deinem Besser-Leben-Programm zu starten und die Weichen auf Erfolgskurs zu stellen. Viel Vergnügen dabei. :-)

 

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